• Lilli

Die neue Taktik

Tja, was soll ich sagen… Ich war so eifrig mit meinem neuen Projekt und habe ein wenig übertrieben. Das gebe ich zu! Die vollen Müllsäcke aus dem Wald zu Hause zu entsorgen, war eine gute Idee im ersten Moment, aber keine gute Lösung.


Ab jetzt werde ich anders handeln. Man kann nur in der Praxis erfahren, wie man am besten vorgeht. So habe ich mich gefragt: Was ist mein Ziel?

Und da war eigentlich schon alles klar.

  • Für wen mache ich das? – Für mich, für die Natur.

  • Bin ich zeitlich begrenzt? – Nein.

  • Gibt es eine Pflicht? – Nein.

  • ABER es soll grundsätzlich einen Plan geben, wie ich das mache!

Also, ich mache es nach meiner Möglichkeit. Ich möchte dabei keinen Stress haben! Das soll angenehm und ohne jeglichen Druck sein. Daraus folgt:


> Große Sachen, wie der Kanister, den ich letztens im Wald gesehen habe, lasse ich liegen. Ich kann das leider nicht tragen und auch nicht entsorgen.


> Ich mache keine großen Müllsäcke mehr voll, nur die kleinen Tüten. Die passen problemlos in jeden Mülleimer im Park/Wald und sind nicht schwer zu tragen.


> Was nicht mehr reinpasst, bleibt einfach bis zum nächsten Mal liegen. Ich kann nicht alles auf einmal machen und muss auch nicht.


> Bei Glas (Flaschen, Scherben etc.) entscheide ich je nachdem.


> Ich mache nur in der Reichweite sauber und gehe nicht tief in den Wald rein.


> Auch in Wildhecken möchte ich nicht wühlen. 


> Das Wasser ist das Problem schlechthin, also lasse ich es sein, egal, wie leid es mir tut.


Unter diesen Voraussetzungen kann man auch viel einfacher agieren, ohne Druck und Stress.

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